Brunnenbau zur Nutzung einer Wärmepumpe – Wärme zu geringen Kosten

  • Neubau min. 4500,- Euro
  • Bestandsbau bis 7250,- Euro

DieBrunnenbauer erfüllen alle Anforderungen damit Sie Ihre staatliche Förderung erhalten:

  • W120-Zertifiziert
  • Versicherbar

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→ Hinweis zur BAFA Förderung

Brunnenbauer bauen nicht nur Brunnen. Tiefenbohrungen werden auch benötigt, wenn ein Haus mithilfe von Erdwärme beheizt werden soll. Immer mehr Menschen schwenken auf energiesparende Heizmethoden um. Ende 2013 waren im Freistaat Sachsen rund 10.800 Erdwärmeanlagen in Betrieb. Wärmepumpen werden vom Staat aktuell mit profitablen Förderprogrammen unterstützt. So gibt es bei der BAFA Zuschüsse von 4.500 bis 7.250 Euro.

Vorteile einer Wärmepumpe mit Erdwärmesonde:

  • geringe jährliche Verbrauchskosten (bis zu 50% weniger *1)
  • geringe  Abhängigkeit von weltweiten Krisen, Rohstoffengpässen, Preisschwankungen *2
  • geringe Wartungskosten *3
  • Keine Abhängigkeit von Lieferanten Platzsparend  und kein Schornstein nötig *4
  • Staatliche Förderung (4.500 – 7.250 Euro)
  • umweltfreundlich (kein CO2-Ausstoß, geringer Verbrauch)
  • Witterungsunabhängig im Vergleich zu Solar- und Windenergie
  • Zu einer Klimaanlage erweiterbar

Wie funktioniert eine Wärmepumpe mit Erdwärmesonde?

Über die Erdwärmesonde wird die in der 80-200 Meter tiefen Erde gespeicherte Wärme (geothermische Energie) genutzt. Sie wird über ein Kreislaufsystem aufgenommen und an die Oberfläche gebracht. Diese Energie wird in der Wärmepumpe angereichert und verdichtet – es findet ein Umwandlungsprozess statt. Über einen Wärmetauscher wird schließlich eine Fußbodenheizung oder ein Warmwasserbehälter beheizt. Hier erkläre ich es Ihnen ausführlich. *5

Bedingungen und Voraussetzungen

Bedingung für die Förderung von Wärmepumpen mit Wärmesonde ist die Beauftragung eines zertifizierten Unternehmens wie „die Brunnenbauer“. → *6

Was kostet die Bohrung für die Erdwärmesonde und welche Voraussetzungen gibt es?

Niemand hantiert gern mit Preisen, ohne die Bedingungen vor Ort zu kennen. Doch gibt es als grobe Orientierung eine Faustregel: 50 Euro pro Meter. Die genauen Kosten hängen von mehreren Faktoren ab, dazu gehören zum Beispiel benötigte Tiefe, Beschaffung des Untergrundes und die benötigte Heizlast.

Ausbauzeichnung-Sondenbohrung
Bohrprofil-nach-DIN-4023

Die Funktionsweise der Erdwärmesonden

Die Erdwärmesonde ist ein Wärmeübertragungssystem, das vertikal in den Boden eingesetzt wird. Hierzu wird zuerst eine Tiefenbohrung durchgeführt. In das Bohrloch wird eine U-förmige Rohrschleife eingelassen. In diesem „U“ zirkuliert eine spezielle Sole-Flüssigkeit. Sie transportiert die aus der Erde gewonnene Wärme zur Wärmepumpe. Entzieht diese der Sonde die Temperatur, gibt sie die Kälte wieder in den Boden zurück.

Die Funktionsweise der Wärmepumpe

Die Temperatur in der Erde liegt konstant bei etwa 10 Grad. Dies reicht noch nicht für ein behagliches Zuhause. Die Erdwärme ist damit nicht direkt nutzbar. In der Wärmepumpe wird die Flüssigkeit angereichert und verdichtet, die Temperatur steigt ähnlich wie beim Zusammendrücken einer Luftpumpe. Um den Heizeffekt noch zu erhöhen, beinhaltet die Wärmepumpe ein Kältemittel, welches in Kontakt mit der Erdwärme verdampft und die gewonnene Temperatur nochmals steigert. Über einen Wärmetauscher wird die Energie an die Fußbodenheizung abgegeben.

Das Bohrverfahren

Hierzulande setzen wir überwiegend das Hammerbohrverfahren ein und sind als eine der wenigen Firmen in Sachsen in der Lage, Tiefen von bis zu 300 Metern mit einer Bohrung zu erreichen. Die Größe der Anlage, die Anzahl der Bohrungen und die Tiefe hängt maßgeblich von der zu erbringenden Heizleistung ab. Für ein kleineres Einfamilienhaus genügt häufig eine einzige Bohrung, Mehrfamilienhäuser kommen mit zwei Bohrungen aus, eine auf Erdwärme ausgelegte Heizung für große Häuser und Bürogebäude benötigen vielfach sogenannte Erdwärmesondenfelder.
Die Kosten für die notwendige Bohrung werden durch staatliche Fördermittel stark abgefedert, so dass sich die Anschaffungskosten drastisch reduzieren.

*1: Die niedrigen Verbrauchskosten beschreiben gewiss den größten Vorteil. Im Vergleich zu einer Gas- oder Ölheizung sinken die Verbrauchskosten um bis zu 50 Prozent. Der größte Teil der Energie kommt aus der Erde und ist damit kostenlos. Was Geld kostet, ist der Antrieb der Wärmepumpe mit Strom. Das Verhältnis liegt etwa bei 75 Prozent Erdwärme zu 25 Prozent Strom oder anders ausgedrückt: 1kW Strom erzeugt 4-5 kW Wärme. Bei Stromanbietern gibt es für die Nutzung von umweltfreundlichen Wärmepumpen oft günstige Tarife (z.B. bei der Enso). Zudem fallen wesentlich geringere Wartungskosten an.

*2: Erdwärme ist ein Bodenschatz, der in großen Teilen Sachsens durch jedermann genutzt werden kann. Sie gilt als unerschöpfliche Energiequelle. (Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Technologie). Gas und Öl werden zu einem sehr großen Teil aus dem Ausland bezogen und stehen nicht unendlich zur Verfügung. Auch Kohle ist ein nicht nachwachsender Rohstoff. Weitere Rohstoffe sind preislich ebenfalls an die Energiemärkte gekoppelt (z.B. Pellets).
Für den Betrieb der Wärmepumpe ist Strom nötig. Doch ist der Anteil bei einem Verhältnis von 25 % Strom zu 75% Erdwärme recht gering.

*3: Die gesamte Anlage verursacht keinerlei Emissionen, so dass kein Schornstein, und damit auch kein Schornsteinfeger, benötigt wird. Zudem sieht eine Wärmepumpe nur einen geringfügigen Wartungsintervall vor. Eine regelmäßige technische Überprüfung wie bei einer Gas-, Öl- oder Pelletheizung ist nicht nötig.

*4: Ein weiterer Vorteil ist der Platzbedarf. Bei Heizungsanlagen muss man oft einen eigenen Raum schaffen, bei einer Wärmepumpe hat man wesentlich mehr Platz übrig. Man braucht weder Brennstofflager noch Heizkessel. Auch auf Schornsteine kann man verzichten.
Die geringe Lautstärke, die eine Wärmepumpe während des Betriebs hervorruft, fällt im täglichen Gebrauch überhaupt nicht auf. Dies bedeutet gerade in einem kellerlosen Haus einen erhöhten Komfort. Die Wärmepumpe kann im Hauswirtschaftsraum stehen, ohne dass sie durch ständige Geräuschkulisse belastet. Schließt man an eine Wärmepumpe noch ein Zusatzgerät an, kann die Pumpe sogar während der Sommermonate zur Kühlung Ihrer Wohnung genutzt werden – ohne extra Klimaanlage ist nicht nötig.

Damit Sie sich ein Bild über die Erdwärmesonden machen können und einen Kostenüberblick erhalten, können Sie über unsere Homepage ein Angebot anfordern. Natürlich stehen wir Ihnen auch telefonisch jederzeit für eine ausführliche Beratung zur Verfügung.

*5: Bei der Nutzung von Erdwärme spielt stets die tiefe Geothermie eine Rolle. Weit unterhalb der Erdoberfläche ist die Temperatur konstant. Bereits ab einer Tiefe von nur 10 Metern herrscht eine relativ gleichbleibende Temperatur, die sich nutzen lässt. Generell unterscheidet man bei der Nutzung einer Wärmepumpe zwei Verfahren:

*6: Als Brunnenbauer bringen wir Erdwärmesonden in die Erde ein. Dafür ist eine tiefe Bohrung nötig. Wenn Sie eine Förderung der BAFA in Anspruch nehmen wollen, müssen Sie dazu ein zertifiziertes Unternehmen wie „die Brunnenbauer“ beauftragen. Hintergrund dieser Zertifizierung ist in erster Linie die Absicherung im Schadenfall.